• Natürliche Rohstoffe nutzen - Stroh und Schilf können eine Lösung sein

    14.04.2014 (Region "Mecklenburgische Seenplatte")

    Aufgrund der Rohstoffverknappung von Holz und der damit verbundenen Preissteigerung, gewinnen kostengünstige Alternativen für Heizanlagen immer mehr an Bedeutung. Hierzu zählen u.a. Koppelprodukte, wie Stroh oder auch Schilf aus der Nutzung von Niedermoorflächen. Diese Themen standen kürzlich bei...


  • Leuchtentausch auf der LED-Musterstraße in der Bioenergieregion Cochem-Zell

    08.04.2014 (Landkreis Cochem-Zell)

    Seit ein paar Wochen  leuchten in der Moselstraße in Müden 27 LED-Lampen vom allerneuesten Stand der Technik. RWE Deutschland hatte dort im Jahr 2010 die erste Musterstrecke für innovative LED-Technologie in Rheinland-Pfalz eröffnet. Die Anlage unterstützte bisher schon viele kommunale Gremien bei...


  • Vision 2020: Klimaschutz im Kontext mit Wirtschaftsförderung und Demografie

    08.04.2014 (Landkreis Cochem-Zell)

    Prof. Dr. Peter Heck plädiert für weitere Anstrengungen beim Klimaschutz und der Energiewende    


  • Weiterbildung Erneuerbare Energien in Schmalkalden

    03.04.2014 (Wege-zum-Bioenergiedorf, Bioenergie-Regionen)

    Schmalkalden – Seit 2013 bietet die Fachhochschule Schmalkalden beruflichen Umsteigern eine innovative Weiterbildung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Zum Wintersemsemester 2013 begrüßte die Fachhochschule den ersten Studienkurs des Zertifikatsstudiums "Techniker (FH) für erneuerbare...


  • Chancen für Nahwärmenetz in Haag stehen gut

    02.04.2014 (Bioenergieregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber)

    Bürger gründen Arbeitsgruppe vor Ort / Bewerbung für Wettbewerb BürgerEnergieIdeen wird auf den Weg gebrachtHohenlohe-Odenwald-Tauber/Haag: Auch im Kleinen Odenwald soll die Energiewende von den Bürgerinnen und Bürgern selbst gestaltet werden. In Schönbrunner Ortsteil Haag wurden am Montagabend...


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Weitere News unter Presse und Pressearchiv

BMELV fördert 21 Bioenergie-Regionen für weitere drei Jahre

Von 2009-2012 förderte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die 25 Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Bioenergie-Regionen“ mit dem Ziel, technische und kommunikative Strukturen zum Ausbau von Bioenergie im ländlichen Raum zu etablieren und Vorbilder zu schaffen. Aufgrund des großen Erfolgs der ersten Förderphase unterstützt das BMELV die meisten Regionen bei der Umsetzung ihrer erweiterten Regionalentwicklungskonzepte bis 2015.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Projektträger des BMELV, betreute den Wettbewerb als Geschäftsstelle und bleibt für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung der Regionen untereinander zuständig.

Die Menschen in ihren Regionen mitnehmen: Das war die vornehmste Aufgabe der Bioenergie-Regionen bei der Umsetzung ihrer Wettbewerbs- und Regionalentwicklungskonzepte Bioenergie. Durch Netzwerk- und Pressearbeit, Bildungsmaßnahmen und Wissenstransfer ist ihnen das bestens gelungen. Zudem initiierten sie eine Vielzahl neuer Bioenergie-Anlagen. Gute Beispiele und Vorreiter wie die Bioenergie-Regionen sind ein wichtiges Instrument bei der Umsetzung der Energiewende. Deshalb hat das BMELV entschieden, erfolgreiche Regionen für weitere drei Jahre mit bis zu 330.000 Euro pro Region bei der Umsetzung neuer, deutlich konkreterer Schwerpunktthemen zu unterstützen.

Ab August 2012 stehen nun in 21 Bioenergie-Regionen die gezielte Steigerung der Wertschöpfung und der Stoffstromeffizienz sowie der Transfer der gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten an weitere Akteure und Regionen im Vordergrund. Die Bioenergie-Regionen arbeiten deshalb künftig mit sogenannten Zwillingsregionen zusammen und leisten auf diese Weise einen ganz gezielten Wissenstransfer. Alle 25 Bioenergie-Regionen bleiben Teil des bundesweiten Netzwerks.

Die Aufgabe der Bioenergie-Regionen war und ist der Aufbau von langfristigen Strukturen zum Ausbau von Bioenergie mit Hilfe von Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, langfristig zu mehr Eigenständigkeit bei Erzeugung und Einsatz von Bioenergie zu gelangen. Dabei sollen die regionalen Bioenergie-Potenziale ausgeschöpft, effizient eingesetzt und die besonderen Stärken der Regionen genutzt werden. Mit ihren Projekten tragen die Bioenergie-Regionen zum Klimaschutz, zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung, zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie regionalen Energiealternativen bei und sind selbst Vorbilder für diese Themen.

Die Ergebnisse der ersten Förderperiode wurden am 28. und 29. November 2012 in Berlin auf einem Abschlusskongress vorgestellt. Beiträge unter www.fnr.de/bioenergieregionen_2012/.