• Energy-Garden der Bioenergieregion Rügen steht in voller Blüte

    22.08.2014 ("Natürlich Rügen" - Voller Energie)

    Stralsund/Rügen. Seit ein paar Monaten kann man zwischen hüpfenden Kängurus, kauenden Kamelen und bäuerlicher Windmühle einen modernen Garten mit Energiepflanzen erkunden. Im Frühjahr dieses Jahres haben das Bundesprojekt Bioenergieregion Rügen und der Zoo Stralsund, mit der Unterstützung der...


  • Akademie begrüßt 100. Studierenden

    20.08.2014 (Region Wendland-Elbetal)

    Am 24. September 2014 startet der neue Jahrgang im berufsbegleitenden Masterstudiengang Erneuerbare Energien an der Akademie für erneuerbare Energien in Lüchow (Wendland). „Dieser Jahrgang wird ein ganz besonderer", freut sich Anne Jirjahlke, Geschäftsführerin der Akademie. Denn mit ihm wird...


  • Gute Erfahrungen mit Etablierung von Durchwachsener Silphie per Aussaat

    20.08.2014 (Region Wendland-Elbetal)

    Michael Borgard, einer der Betreiber der Biogasanlage in Stoetze, hat es probiert: Er hat Saatgut für die Durchwachsene Silphie beim Hersteller Crestensen aus Thüringen gekauft und es ausgedrillt. Das Risiko, dass nur ein Teil der Saat aufgeht, kannte er. Die Bioenergie-Region hatte im April 2014...


  • Zwischenbilanz beim 2. Plenum in Südoldenburg

    15.08.2014 (Bioenergie-Region Südoldenburg)

    Das Projekt "Bioenergie-Region Südoldenburg" hat auf der 2. Plenumssitzung am 22. Juli eine Zwischenbilanz gezogen. In intensiver Zusammenarbeit haben in den letzten zwei Jahren die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, das ISPA an der Universität Vechta und zahlreiche Praxispartner aus...


  • Versuchsprojekt startet hoffnungsvoll - Silphie entwickelt sich prächtig

    08.08.2014 (Landkreis Cochem-Zell)

    Die Entwicklung des Silphie-Saatgutes war die größte Sorge der 10 Projektpartner, zum Start des 5-jährigen Versuchsprojektes „Etablierung alternativer Energiepflanzen im Landkreis Cochem-Zell", denn mit der Aussaat des Drillsaatgutes im Mai war sowohl der meiste Aufwand, als auch das größte...


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BMELV fördert 21 Bioenergie-Regionen für weitere drei Jahre

Von 2009-2012 förderte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die 25 Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Bioenergie-Regionen“ mit dem Ziel, technische und kommunikative Strukturen zum Ausbau von Bioenergie im ländlichen Raum zu etablieren und Vorbilder zu schaffen. Aufgrund des großen Erfolgs der ersten Förderphase unterstützt das BMELV die meisten Regionen bei der Umsetzung ihrer erweiterten Regionalentwicklungskonzepte bis 2015.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Projektträger des BMELV, betreute den Wettbewerb als Geschäftsstelle und bleibt für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung der Regionen untereinander zuständig.

Die Menschen in ihren Regionen mitnehmen: Das war die vornehmste Aufgabe der Bioenergie-Regionen bei der Umsetzung ihrer Wettbewerbs- und Regionalentwicklungskonzepte Bioenergie. Durch Netzwerk- und Pressearbeit, Bildungsmaßnahmen und Wissenstransfer ist ihnen das bestens gelungen. Zudem initiierten sie eine Vielzahl neuer Bioenergie-Anlagen. Gute Beispiele und Vorreiter wie die Bioenergie-Regionen sind ein wichtiges Instrument bei der Umsetzung der Energiewende. Deshalb hat das BMELV entschieden, erfolgreiche Regionen für weitere drei Jahre mit bis zu 330.000 Euro pro Region bei der Umsetzung neuer, deutlich konkreterer Schwerpunktthemen zu unterstützen.

Ab August 2012 stehen nun in 21 Bioenergie-Regionen die gezielte Steigerung der Wertschöpfung und der Stoffstromeffizienz sowie der Transfer der gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten an weitere Akteure und Regionen im Vordergrund. Die Bioenergie-Regionen arbeiten deshalb künftig mit sogenannten Zwillingsregionen zusammen und leisten auf diese Weise einen ganz gezielten Wissenstransfer. Alle 25 Bioenergie-Regionen bleiben Teil des bundesweiten Netzwerks.

Die Aufgabe der Bioenergie-Regionen war und ist der Aufbau von langfristigen Strukturen zum Ausbau von Bioenergie mit Hilfe von Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, langfristig zu mehr Eigenständigkeit bei Erzeugung und Einsatz von Bioenergie zu gelangen. Dabei sollen die regionalen Bioenergie-Potenziale ausgeschöpft, effizient eingesetzt und die besonderen Stärken der Regionen genutzt werden. Mit ihren Projekten tragen die Bioenergie-Regionen zum Klimaschutz, zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung, zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie regionalen Energiealternativen bei und sind selbst Vorbilder für diese Themen.

Die Ergebnisse der ersten Förderperiode wurden am 28. und 29. November 2012 in Berlin auf einem Abschlusskongress vorgestellt. Beiträge unter www.fnr.de/bioenergieregionen_2012/.