Trotz Kälte großes Interesse an der Vorführung des neuen Holzhackers

31.01.2012 Bioenergie-Region Altmark

Auf einer Lichtung zwischen Bismark und Wartenberg nahm Landrat Jörg Hellmuth den Holzhacker des Lohnbetriebes Reister in Betrieb. Neben der Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Bismark Verena Schlüsselburg, der Leiterin des Betreuungsforstamtes Nordöstliche Altmark Katja Döge nahmen zahlreiche Land- und Forstwirte, Handwerker, Kommunalvertreter, Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei und weitere Interessierte an der gemeinsamen Veranstaltung des Lohnbetriebes Reister und der Bioenergie-Region Altmark teil.

Die Größe des Hackers erlaubt auch den Einsatz auf kleineren Waldflächen, um die Reste des Nutzholzeinschlages wie Kronen und Äste zu Holzhackschnitzeln zu verarbeiten. Um den Feuchtigkeitsgehalt der Hackschnitzel zu reduzieren ist es besser, diese Reste je nach Witterung erst über einen Zeitraum von rund 6 Monaten vor Ort liegen zu lassen. Ist das nicht möglich, sollten die Holzhackschnitzel getrocknet werden können, als ein weiteres Leistungsangebot eines hiesigen Unternehmens. Hierzu könnte auch die bisher ungenutzte Wärme eines BHKWs einer Biogasanlage verwendet werden.

Bei steigenden fossilen Energiepreisen lohnt die Nutzung der regionalen Potentiale. Bereits heute wandeln erste Heizanlagen in der Altmark Holzhackschnitzel in Wärme um. Das Potential an Waldrestholz und Holz aus der Landschaftspflege ist dabei noch nicht ausgereizt. Zukünftig werden bei Landwirten, Gewerbebetrieben und Stadtwerken weitere Heizanlagen entstehen. Die Bioenergie-Region Altmark unterstützt diesen Prozess durch Machbarkeitsstudien, Fachveranstaltungen,den Holzhackschnitzelstammtisch und Veranstaltungen wie dieser.

[von: gfw]