Stammtisch

15.12.2011 Bioenergie-Region Altmark

Über 20 Akteure aus der Land- und Forstwirtschaft, von Stadt- und Gemeindewerken, aus Verwaltung, von Heizungsinstallationsbetrieben, von Banken und Planungsbüros trafen sich am 13/12/2011 im BIC Stendal zum Holzhackschnitzel-Stammtisch der Bioenergie-Region Altmark.

Markus Reister vom Maschinen- und Betriebshilfering Altmark machte zu Beginn deutlich, dass noch nicht allen in der Region klar sei, dass es sich bei Holzhackschnitzeln nicht um eine kulinarische Köstlichkeit handele. Wie nun in der Altmark mit dem neuen Hacker in welcher Qualität, in welcher Zeit und welcher Menge Holz zu Brennstoff verarbeitet wird, demonstrierte er mit Hilfe von Fotos eindrucksvoll. Welcher Skepsis, auch von Seite von Forstleuten, er mit seinem Team begegnete, beschrieb er eindrucksvoll. Ebenso wie diese dann von der geleisteten Arbeit überzeugt waren.

Schnell entspannen sich Fachgespräche, Fragen nach Hackterminen, Lieferkapazitäten und -qualitäten. Hierzu hatte er Demonstrationsmaterial zur Ansicht mitgebracht. Waldbesitzer und Verantwortliche für kommunale Grünflächen fragten gleich nach freien Hackterminen und Heizwerkgeschäftsführer nach Lieferkonditionen für Holzhackschnitzel.

Den zweiten Schwerpunkt des Abends bildete die Abnehmerseite in der Wärmekette. Die Studie zur Wärmeversorgung der Sekundarschule, der Turnhalle und von Wohngebäuden in Goldbeck wurde ja von der Bioenergie-Region Altmark in Auftrag gegeben. Kenndaten zur Entscheidungsfindung wie Wärmeabnahme, Spitzenverbrauch, Kesseltyp und -größe, Spitzenlastbewältigung, Preisspannen bei Hackschnitzel- und Wärmepreisen prägten den Vortrag von Volker Seela von elbe Bioenergie und Stefan Hahne.

Die Teilnahme vieler altbekannter Akteure als auch neuer Gesichter zeigte einmal mehr, wie wichtig solche Stammtische für das Netzwerk 'Wärme aus regionalen nachwachsenden Rohstoffen' für den Erfahrungsaustausch, aber auch zur Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen sind.

[von: gfw]