Beschilderung der Modelldörfer in der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal

28.10.2011 Region Wendland-Elbetal

Die Modelldörfer in der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal bergen großes Potenzial: durch die Senkung der Energiekosten natürlich vor allem für die Privathaushalte und die knappen Kassen der Gemeinden, denn Geld wird gespart und kann anders eingesetzt und investiert werden. Aber auch für die Dorfkultur, für mehr Kommunikation untereinander und nicht zuletzt für die touristische Attraktivität der Region.

So haben die Verantwortlichen für die Modellregion vor einiger Zeit entschieden, die Begleitung der Bioenergiedörfer um weitere eineinhalb Jahre zu verlängern, und in dieser Zeit die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.

Eines der wichtigsten Projekte ist eine Beschilderung an den Ortseingängen, die Besuchern und Durchreisenden einen klaren Hinweis geben, dass an diesen Orten aktiv an der energetische Zukunft der Region gearbeitet wird. In Kürze wird die Beschilderung der Modelldörfer noch durch Informations-Stelen ergänzt, die an prominenter Stelle im Dorfbereich aufgestellt werden. Die Stelen präsentieren die Bioenergie-Region, erläutern anschaulich die Produktion von Bioenergie und die Besonderheiten des jeweiligen Dorfes. Beschildert werden vorerst die 3 prämierten Dörfer Breese in der Marsch, Volkfien und Thomasburg sowie Jameln als der Ort, an dem 2006 die erste Biogastankstelle Deutschlands errichtet wurde.

Und diese Woche war es nun so weit: Am Dienstag, den 18. Oktober 2011, übergab Frau Dorothea Angel, Projektleiterin der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal, die Schilder im Beisein des Bürgermeisters der Samtgemeinde Ostheide, Herrn Norbert Meyer, an die Thomasburger, vertreten durch den Bürgermeister der Gemeinde Thomasburg, Herrn Dieter Schröder, und die Thomasburger Bioenergiedorf-Akteure Frau Claudia Scheil und Herrn Christian Nowak.

Trotz herbstlich-kalten Schmuddelwetters wurden sogleich die Schraubenschlüssel gezückt, um das erste Schild direkt am Ortseingang "Radenbecker Weg" zu montieren. Herr Schröder lud die verfrorene Runde anschließend zum Aufwärmen zu Café und Kuchen ein.

Bereits einige Tage vorher wurde im Dorf Volkfien, im Rahmen des dortigen Herbstfestes, ein erstes Hinweisschild von Vertretern des Dorfes präsentiert. Das Dorf hat sich für ein allein stehendes Schild auf 2 Pfosten entschieden, das nun 80 cm tief eingegraben und mit Beton verfestigt werden muss.

Thomasburg hatte zusammen mit den Dörfern Breese in der Marsch und Volkfien am 03. Mai 2010 den von der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal ausgerufenen Wettbewerb gewonnen, der Projektideen und Dörfer mit Vorzeigepotential prämieren sollte.

„Seitdem arbeiten wir gemeinsam mit Gemeindevertretern, interessierten Nachbarn und den Betreibern der Biogasanlage Thomasburg an der schrittweisen Umsetzung des prämierten Konzeptes. Dieses ist eine langwierige Aufgabe und erzielte Fortschritte sind nicht immer nach außen sichtbar. Deshalb freuen wir uns über die mit den Schildern verbundene Aufmerksamkeitssteigerung", so die Bioenergiedorf-Akteure. 

(Foto: Christian Nowak, Thomasburg)

[von: Bioenergie-Region Wendland-Elbetal]