Energiemarkt Nienstädt weckt Interesse für „Erneuerbare“
17.06.2011 Bioenergieregion Weserbergland plus, Niedersachsen und Bremen

Vor dem Hintergrund der Abschaltdiskussion der Kernkraftwerke in Deutschland erfährt das Thema der Nutzung und Weiterentwicklung Erneuerbarer Energien ganz besondere Aktualität. Am Samstag, 18. Juni, findet auf dem Hof Gottschalk in Kirchhorsten der Energiemarkt Nienstädt statt. Er bietet mit 20 Ausstellern Wissenswertes zu Themen über Ökologie und Ökonomie. Am Stand der BioenergieRegion Weserbergland plus der Weserbergland Aktiengesellschaft können sich interessierte Besucher über Chancen der Bioenergie speziell für das Schaumburger Land informieren. Die von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gerade fertig gestellte Potenzialstudie für Biomasse aus Land- und Forstwirtschaft, bietet dafür eine fundierte Diskussionsbasis.
„Der von Friedrich Deventer und Hinrich Gottschalk initiierte Energiemarkt Nienstädt ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, um mit den regionalen Akteuren direkt ins Gespräch zu kommen. Wir haben spontan unser Mittun zugesagt, als Herr Deventer bei der We-serbergland AG angefragt hat“, erläutert Projektleiter Hans-Jürgen Hesse. Mitarbeiter der BioenergieRegion Weserbergland plus werden Fragen wie „Können Energiepflan-zen wachsen, ohne Futter- und Nahrungsmittel zu verdrängen?“ oder „Nehmen Ener-giepflanzen der Landwirtschaft die Fläche weg?“ und „Stinkt Biogas?“ gerne anschau-lich beantworten. Zusätzlich wird verständlich aufbereitetes Informationsmaterial ver-teilt.
Hesse ist überzeugt: „Durch die zunehmende Nutzung der Bioenergiepotenziale wird die regionale Wertschöpfung der Unternehmen und Handwerksbetriebe erhöht. Gerade den ländlichen Räumen – so auch dem Schaumburger Land – werden neue Entwick-lungschancen ermöglicht.“
Die Inhalte der Biomassepotenzialstudie werden für die Bioenergieregion Weserberg-land plus, zu der die vier Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg und Schaumburg gehören, sukzessive im Rahmen einer Roadshow vorgestellt. Erste Ter-mine fanden in den letzten Wochen vor interessierten Vertretern aus Land- und Forst-wirtschaft, Naturschutzverbänden, Wirtschaft und Politik sowie kreisangehörigen Kommunen in Nienburg und Holzminden statt. Für den Landkreis Schaumburg findet die Informationsveranstaltung am Mittwoch, 13. Juli, im Hofcafé Eggelmann in Obern-kirchen-Gelldorf statt. Im Vordergrund der Studie stehen die umwelt- und landschafts-verträglich schöpfbaren regionalen land- und forstwirtschaftlichen Potenziale der Bio-energie. Dabei stehen die Nutzung der landwirtschaftlichen Fläche und die des Waldes (Privat- und Staatswald) besonders im Fokus.
Weitere Informationen unter www.bioenergie-weserbergland-plus.de
Projektinformation:
Projekt BioenergieRegion Weserbergland plus
Die Weserbergland Aktiengesellschaft ist von der Regionalen Entwicklungskooperation Weser-bergland plus (REK: themen- und projektorientierte Zusammenarbeit der Landkreise Nienburg, Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden) beauftragt, das Handlungsfeld Energieregion zu besetzen. In diesem Zuge wurde das Weserbergland plus Mitte 2009 vom Bundesministeri-um für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als BioenergieRegion ausgewählt. Die Umsetzung des Wettbewerbsprojektes, das für zunächst drei Jahre als Kommunikations- und Organisationsprojekt angelegt ist, ist der Weserbergland AG übertragen.
Ziel des ambitionierten Projektes BioenergieRegion Weserbergland plus ist insbesondere die breite Sensibilisierung für das Thema und der nachhaltige Ausbau der Bioenergiepotenziale (regionale Wertschöpfung) in den vier Landkreisen. Vier qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen sich unter anderem mit dem flächendeckenden Aufbau eines regionalen Netzwerkes.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Qualifizierung von Bio-energiebeauftragten. Daneben hat das Team die „Förderung der erneuerbaren Energien“ in unterschiedlichsten Zielgruppen im Blick. Über diesen Ansatz kann der Bioenergiegedanke auch in weitere regionale Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Initiativen getragen werden.
Pressekontakt
Heike Langer
Weserbergland AG
05151/585 1003
h.langer@weserberglandag.de
www.bioenergie-weserbergland-plus.de
[von: Weserbergland plus]









