Die Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte präsentiert sich erstmals auf der MeLa

19.09.2011 Region "Mecklenburgische Seenplatte", Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Die Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte präsentiert sich erstmals auf der MeLa, der größten norddeutschen Landwirtschaftsausstellung, in Mühlengeez und knüpft weiter an ihrem Netzwerk.

 

Neustrelitz/Mühlengeez. Ein bisschen geadelt fühlen durfte sich die Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte schon. Erstmals mit einem Gemeinschaftstand auf der MeLa in Mühlengeez vertreten, stellten sich unmittelbar nach Eröffnung der 21. Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau bereits Ministerpräsident Erwin Sellering und Agrarminister Till Backhaus (beide SPD) ein.Die Präsentation der Bioenergieregion wird mit den Stadtwerken Neustrelitz als einem der Gesellschafter bestritten, die wiederum das vielbeachtete Teilprojekt Landeszentrum für Erneuerbare Energien (Leea) dem Messepublikum vorstellen. Heiko Kärger, Vorsitzender des Leea-Vereins und CDU-Landratsbewerber, nahm erfreut die Zusicherung Sellerings entgegen, dass die Weiterentwicklung des in Neustrelitz entstehende Zentrum für erneuerbare Energien auch künftig wichtiger Bestandteil der Landespolitik sein werde. Die Einrichtung soll im ersten Quartal kommenden Jahres baulich fertiggestellt werden, nach Ausstattung ist für den Herbst die Eröffnung avisiert.

 

Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schmetzke betonte gegenüber dem Nordkurier, dass die Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte, eine von 25 Gewinnerregionen eines Bundeswettbewerbs in Deutschland, die Kooperation mit der Landwirtschaft hoch ansetze und deshalb zur MeLa gereist sei. "Zugleich bietet die Ausstellung eine Möglichkeit, unsere Erfahrungen auf das ganze Land zu übertragen, uns als Entwickler von Ideen zu empfehlen, die mit erneuerbarer Energie zu tun haben, und unser Netzwerk zu vergrößern." Das strebe der Verbund der Bioenergieregionen übrigens auch für ganz Deutschland an.

 

Schmetzke äußerte sich optimistisch, dass der Bundeswettbewerb verlängert wird, der zunächst bis zum 31. Mai kommenden Jahres läuft. Die ausgewählten Regionen erhalten über das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Fördermittel für Forschung und Entwicklung.

 

 

 

[von: Nordkurier André Gross /Foto Bioenergieregion]