Biomassestudie für Ludwigsfelde abgeschlossen - Vorstellung der Potenziale und möglicher Projekte

23.05.2011 Region Ludwigsfelde, Brandenburg und Berlin

Brandenburg und Berlin

Ludwigsfelde: Wie kann Ludwigsfelde auf erneuerbare Energien umstellen? Eine große Vision – angesichts der Ereignisse in Fukushima und der darauf folgenden Diskussion in Deutschland nun aber konkreter denn je. Für die Nutzung von Biomasse können auf der Veranstaltung der ARGE Bioenergie-Region-Ludwigsfelde am 24. Mai um 18.30 Uhr im Rathaus nächste Schritte in diese Richtung diskutiert werden. An diesem Abend werden Potenziale und mögliche Projekte für Ludwigsfelde der Öffentlichkeit vorgestellt und anschließend diskutiert. Ludwigsfelde gehört seit 2009 zu den 25 Bioenergie-Regionen in Deutschland, die von dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft, und Verbraucherschutz für Kommunikations- und Netzwerkarbeit finanziell unterstützt werden. Seitdem arbeitet ein Team unter der Leitung von Frau Iris Feldmann und der Schirmherrschaft von Andreas Igel – dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung- in der Stadt und initiiert Vorhaben rund um das Thema Biomasse. „Ein großer Teil der Biomasse ist schon gebunden. Unser Schwerpunkt liegt jedoch auf Biomasse, die in keiner Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion steht - zum Beispiel durch Nutzung der umliegenden Rieselfeldern " erklärt Iris Feldmann und weist auf die Studie der Technischen Universität hin. „Die Erhebungen der TU Berlin zeigen, dass es durchaus noch Potenziale für eine Energieversorgung durch Biomasse in der Region gibt – die Umsetzung hängt nun von den Menschen vor Ort ab". Auf der Veranstaltung werden die Ergebnisse der Studie und mögliche Projekte vorgestellt. Hierzu sind alle Ludwigsfelder aber auch weitere Interessenten herzlich eingeladen. „Wir stehen noch recht am Anfang auf dem Weg zu einer erneuerbaren Energieversorgung, nun müssen wir die nächsten Schritte gehen" fordert Andreas Igel, der die Veranstaltung am 24. Mai leiten wird. Hierbei muss das Rad nicht neu erfunden werden. Es gibt schon einige Dörfer und Städte in Deutschland, die sich erneuerbar mit Energie versorgen. Von diesen Erfahrungen kann Ludwigsfelde profitieren. Herr Roloff-Ahrend von der Bioenergie-Region Mecklenburgische Seenplatte konnte als Referent gewonnen werden. Er wird einen Einblick geben, was die Kleinstadt Neustrelitz nördlich von Brandenburg schon umgesetzt hat und wie damit die Wertschöpfung aus der Energieversorgung in der Region verbleibt. Wer vor jetzt schon etwas zur Umstellung der Energieversorgung in Ludwigsfelde beitragen möchte, kann an einer Internetbefragung unter www.umfrage-ludwigsfelde.de teilnehmen. Die Erhebung, die Dr. Schwender von der Business School Potsdam für die Bioenergie-Region Ludwigsfelde durchführt, soll einen Einblick geben, wie die Ludwigsfelder sich ihre Energieversorgung wünschen.

Info:
Dipl.-Ing. Ines Braune, Ass. iur. Iris Feldmann
Bioenergie-Region Ludwigsfelde
Potsdamer Str. 31
D-14974 Ludwigsfelde

E-Mail: i.braune@bioenergie-region-ludwigsfelde.de
Tel.: +49 3378 860-663

Fax: +49 3378 860-693