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Region: Bioenergie-Region Südoldenburg

- Projektleitung:
- Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland e.V.
- Anschrift:
- Rombergstraße 53
49377 Vechta - Ansprechpartner/-innen:
- Katrin Albers, Projektmanagerin
Telefon: +49 4441 92 37-64
Email: kathrin.albers(bei)aef-om.de - Webseite:
- www.bioenergie-suedoldenburg.de
- Bundesland:
- Niedersachsen
- Gebiet:
- 2231 km² - Landkreise Vechta und Cloppenburg
- geplante Biomassenutzung:
- Biogas, Rest- und Abfallstoffe aus der Landwirtschaft
- Projektbeschreibung:
- Die Region Südoldenburg, auch Oldenburger Münsterland genannt, nimmt im Bereich Bioenergie in Deutschland eine Spitzenstellung ein. Diese Position möchte die Region sichern und ausbauen. In der verstärkten Nutzung des hohen Bioenergiepotenzials der Nebenprodukte der Agrar- und Ernährungswirtschaft wird ein sinnvoller Weg zum Um- und Ausbau der Bioenergienutzung in Südoldenburg gesehen, das mit dem regionalen unternehmerischen Know-how ausgeschöpft werden kann. Das Vorhaben verknüpft fünf Kernziele: 1) Verstärkte Nutzung der Biomassepotenziale landwirtschaftlicher Nebenprodukte zur Steigerung der Wertschöpfung; 2) Verringerung oder Lösung der regionalen Nährstoffproblematik; 3) Verbesserung der Akzeptanz für Bioenergieerzeugung und Veredlungswirtschaft. 4) Lösung regionaler Imagedefizite 5) Lösung lokal-regionaler Konflikte. Die Umsetzung erfolgt durch fünf strategische Maßnahmenbereiche: 1) Lösung der regionalen Nährstoffüberschussproblematik; 2) Modellregion zur Umsetzung des EEG 2009; 3) Umweltschonender Anbau von Energie- und Futterpflanzen; 4) Modellgebiete für Konfliktmanagement; 5) Lernende Bioenergie-Region. In den ersten drei Maßnahmenbereichen wird die Bildung von Netzwerken und Wertschöpfungsketten durch verschiedene Studien und Expertisen unterstützt. In einem weiteren Schritt ist die Initiierung und Begleitung von konkreten Umsetzungsschritten geplant. Insbesondere aus der Bearbeitung der ersten beiden Maßnahmenbereiche werden praktikable Vorschläge zur Lösung der bestehenden Nährstoffproblematik erwartet, die in Umsetzungsprojekte und privatwirtschaftliche Investitionen noch im Laufe des Gesamtvorhabens münden sollen. Mit der Bearbeitung des EEG erhebt die Region den Anspruch mit den Ergebnissen ihrer Arbeit auf Veränderungen der politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene hinwirken zu können. Das Konfliktmanagement in den beiden Modellgebieten soll nicht nur konkrete Schritte zur Lösung der verschiedenen Konfliktlagen erarbeiten, sondern auch deren beispielhafte Erprobung und Umsetzung begleiten. Insgesamt sollen die Ergebnisse aus den 5 Maßnahmenbereichen nicht nur regionsintern sondern auch auf andere Regionen und Problemlagen übertragbar sein.
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