• Alt-Bürgermeister wollen Energiewende zwischen Pfalz und Odenwald gestalten

    21.03.2013 (Bioenergieregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber, Baden-Württemberg)

    Ehrenamtliche Kooperation über drei Bundesländer angelaufen - Ausbau der erneuerbaren Wärmenergie steht im Fokus Rhein-Neckar/Hohenlohe-Odenwald-Tauber: Das gab´s noch nie! Alt-Bürgermeister aus der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar haben ihre Arbeit als ehrenamtliche „Energiebotschafter“...
  • Erste Photovoltaik-Anlage der MEHR Energiegenossenschaft fertig

    13.03.2013 (Landkreis Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz und Saarland)

    Es geht voran: Die erste Photovoltaikanlage der MEHR Energiegenossenschaft nimmt Formen an. Davon überzeugte sich der Vorstand der Genossenschaft, Rainer Plein, Hans-Jürgen Sehn und Dr. Michael Wilkes, direkt vor Ort im Ulmener Eifel-Maar-Park auf dem Gelände der Einrichtung St. Martin. Auch...
  • Anspruchsvolle Aufgabe für Wendländer Biogas-Pionier

    12.03.2013 (Region Wendland-Elbetal)

    Horst Seide, Landwirt aus Damnatz und Betreiber zweier Biogasanlagen sowie der Biogastankstelle in Dannenberg, wurde im Januar auf der Jahrestagung in Leipzig mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten des Fachverbands Biogas e.V. gewählt. Seide arbeitet bereits seit 5 Jahren in dessen Präsidium...
  • Vielfalt ins Feld

    12.03.2013 (Region Wendland-Elbetal)

    In Nordostniedersachsen werden besonders viele Blühstreifen an Ackerflächen angelegt. Schon zum zweiten Mal hat die Regionalgruppe Lüneburger Heide des Fachverbands Biogas e.V. den 1. Preis im Wettbewerb Farbe ins Feld für ihre Blühstreifen an Energiepflanzenfeldern erhalten. Das erfolgreiche...
  • Holzpotenziale besser nutzen

    12.03.2013 (Bioenergieregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber, Baden-Württemberg)

    Bioenergie-Region H-O-T präsentiert Holzvergasung als Alternative Hohenlohe-Odenwald-Tauber: Mit rund 150 Besuchern hatte man im Kloster Schöntal selbst die kühnsten Erwartungen der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) übertroffen. Nicht unbedingt die neueste Innovation oder ein...

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BMELV fördert 21 Bioenergie-Regionen für weitere drei Jahre

Von 2009-2012 förderte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die 25 Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Bioenergie-Regionen“ mit dem Ziel, technische und kommunikative Strukturen zum Ausbau von Bioenergie im ländlichen Raum zu etablieren und Vorbilder zu schaffen. Aufgrund des großen Erfolgs der ersten Förderphase unterstützt das BMELV die meisten Regionen bei der Umsetzung ihrer erweiterten Regionalentwicklungskonzepte bis 2015.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Projektträger des BMELV, betreute den Wettbewerb als Geschäftsstelle und bleibt für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung der Regionen untereinander zuständig.

Die Menschen in ihren Regionen mitnehmen: Das war die vornehmste Aufgabe der Bioenergie-Regionen bei der Umsetzung ihrer Wettbewerbs- und Regionalentwicklungskonzepte Bioenergie. Durch Netzwerk- und Pressearbeit, Bildungsmaßnahmen und Wissenstransfer ist ihnen das bestens gelungen. Zudem initiierten sie eine Vielzahl neuer Bioenergie-Anlagen. Gute Beispiele und Vorreiter wie die Bioenergie-Regionen sind ein wichtiges Instrument bei der Umsetzung der Energiewende. Deshalb hat das BMELV entschieden, erfolgreiche Regionen für weitere drei Jahre mit bis zu 330.000 Euro pro Region bei der Umsetzung neuer, deutlich konkreterer Schwerpunktthemen zu unterstützen.

Ab August 2012 stehen nun in 21 Bioenergie-Regionen die gezielte Steigerung der Wertschöpfung und der Stoffstromeffizienz sowie der Transfer der gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten an weitere Akteure und Regionen im Vordergrund. Die Bioenergie-Regionen arbeiten deshalb künftig mit sogenannten Zwillingsregionen zusammen und leisten auf diese Weise einen ganz gezielten Wissenstransfer. Alle 25 Bioenergie-Regionen bleiben Teil des bundesweiten Netzwerks.

Die Aufgabe der Bioenergie-Regionen war und ist der Aufbau von langfristigen Strukturen zum Ausbau von Bioenergie mit Hilfe von Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, langfristig zu mehr Eigenständigkeit bei Erzeugung und Einsatz von Bioenergie zu gelangen. Dabei sollen die regionalen Bioenergie-Potenziale ausgeschöpft, effizient eingesetzt und die besonderen Stärken der Regionen genutzt werden. Mit ihren Projekten tragen die Bioenergie-Regionen zum Klimaschutz, zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung, zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie regionalen Energiealternativen bei und sind selbst Vorbilder für diese Themen.

Die Ergebnisse der ersten Förderperiode wurden am 28. und 29. November 2012 in Berlin auf einem Abschlusskongress vorgestellt. Beiträge unter www.fnr.de/bioenergieregionen_2012/.